29.05.18, 12:12 Uhr, Alter: 19 Tage

Lehrerbetriebserkundung: Der Blick über den schulischen Tellerrand

"Das war ja richtig interessant!" lautete das Fazit des Besuchs des Partnerunternehmens Euscher bei den 14 Lehrerinnen und Lehrern. Es ist gut, ab und zu den schulischen Arbeitsalltag zu verlassen und ganz andere Arbeitsbereiche kennenzulernen. Denn Schule hat ja den wichtigen Auftrag, die Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten und den Unterricht wirklichkeitsnah zu gestalten.

Herr Meise (mit Mikro), Leiter Technische Ausbildung, erklärt den Lehrerinnen und Lehrern, wie ein Bauteil aus Metall seine Form erhält: Aus einer Scheibe wird durch die Tiefziehtechnik ein Hohlkörper erzeugt, z.B. Stecker für die Lambda-Sonde im Auto oder den Deckel einer Sprühflasche. Die Fa. Euscher produziert jährlich Millionen dieser Teile für Kunden in der ganzen Welt.

Hier erläutert Herr Meise, wie eine Zeichnung gelesen wird: Wichtige Aufgabe der Mitarbeiter ist es, Entwürfe der Planer richtig zu lesen und daraus die entsprechenden Werkzeuge zu fertigen. Dabei kommt es auf exaktes Arbeiten an. Es geht nicht um Millimeter, sondern um Mikrometer.

In der Ausbildungswerkstatt: 16 Azubis betreut die Fa. Euscher aktuell im technischen Bereich. Die jungen Leute erlernen den Beruf des Werkzeugmechanikers bzw. der Werkzeugmechanikerin - ein anspruchsvoller Beruf mit sehr guten Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz, gute Verdienstmöglichkeiten und Karrierechancen. Zahlreiche ehemalige Luisenschülerinnen und -schüler haben hier bereits ihr Praktikum absolviert oder sogar die Ausbildung begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Die Abbrecherquote ist sehr gering.

 
Christoph Müer, Mai 2018

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