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Von A wie Altenpflege bis Z wie Zerspanungsmechaniker

geschrieben am: 23.11.2018 

Man könnte die Liste noch lange forsetzen: P wie Polizist, S wie Sozialversicherungskauffrau, W wie Werkzeugmacher, E wie Elektrotechniker … In der 4. Novemberwoche hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8, 9 und 10 Gelegenheit, sich über die vielfältigen Möglichkeiten nach der Realschule zu informieren und Kontakte zu Schulen oder Unternehmen zu knüpfen.

Am Montag fand die Luisen-Berufsinfobörse im Neubau von Luise 2 statt. Von Jahr zu Jahr wächst diese Veranstaltung. Immer mehr Betriebe stellen ihre Angebote zur Berufsbildung vor und ehemalige Luisenschülerinnen und -schüler berichten von ihren Erfahrungen: am Gymnasium oder der Gesamtschule, am Berufskolleg oder Oberstufenkolleg.
Und auch für die Lehrerinnen und Lehrer ist es spannend, die einstigen Luisenschüler wiederzutreffen und zu staunen: Michael machte eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker, ist darin deutscher Meister geworden und reist nächstes Jahr zu WM nach Russland; Pravin ist Soldat in Augustdorf und brachte 3 Kameraden mit; Celine macht ihr Fachabitur und gleichzeitig die Ausbildung zur Biologisch-Technischen Assistentin; Veekshana und Burcu haben ihr Abi schon längst in der Tasche und studieren nun Lehramt.

 

Am Donnerstag war die Turnhalle zu einer Messehalle umfunktioniet: 12 Unternehmen aus der Region luden die Schülerinnen und Schüler an 19 Stationen ein, ihre Interessen und Fähigkeiten durch kleine, berufstypische Übungen zu erproben. Sie konnten ihre Blutgruppe untersuchen, ein OP-Besteck kennenlernen, einen Mini-Roboter bedienen, Druckplatten ausprobieren, Metall bearbeiten und vieles mehr. Dabei kamen gute Gespräche zwischen Schülern und Ausbildern zustande, und mancher Schüler oder manche Schülerin stellte fest: „Die sind ja ganz  nett!“ – Tatsächlich ist es für die junge Leute oft eine große Überwindung, auf der Suche nach einem Praktikumsplatz vorzusprechen. Christian aus der 8c hat die Gelegenheit jedenfalls genutzt: Er hat eine Visitenkarte in der Handyhülle deponiert. Er will bei diesem Unternehmen anrufen und nach einem Praktikumsplatz fragen. Und Melisa hat den medizinischen Bereich für sich entdeckt, um einen Plan B zum Jura-Studium zu schmieden.
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Entwickelt hat dieses Konzept des Berufsparcours Karin Ressel vom Technik-Zentrum Minden-Lübbecke unter dem Motto: „Jugend trainieren – Nachwuchs finden“.

 

Christoph Müer, Stubo
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